RUNDGÄNGE DURCH ÉCIJA |
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RUNDGANG ZU DEN TÜRMEN
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Kirche Santiago
Die Kirche wurde zum Nationaldenkmal mit der Kategorie „Kulturgut von Interesse“ erklärt.
Es handelt sich um den interessantesten Kirchenbau der gesamten Altstadt von Écija. Die Kirche, im gotischen Mudejarstil des 15. Jahrhunderts, ist eine der vornehmsten Andalusiens.
Während der Renaissance und zu Beginn des Barock wurden an dem Gotteshaus grosse Reformen durchgeführt, wie beispielsweise der Turm, die Heilige Kapelle, der mit Säulen ausgestattete Innenhof mit seinem Eingangsportal, der Chor, das Bethaus, der Schranksaal und die Sakristei. Im Inneren der Kirche finden wir den Mudejarstil mit rechteckigen Flächen und drei mit Holzdecken ausgestatteten Kirchenschiffen vor.
Besonders originell ist die Kapelle der Monteros aus dem Jahre 1630.
In ihr sind Masken und weitere Elemente mit südamerikanischem Einfluss zu sehen, was auf den aus Écija stammenden Bauherrn zurückzuführen ist, der in der Zeit der Eroberungen Reisen in die „Neue Welt“ unternahm.
Ein besonderer Kunstschatz Écijas ist das Hauptaltarbild dieser Kirche, in dem die Gemälde und Skulpturen in grosser ästhetischer und künstlerischer Harmonie zusammenspielen.
Zurecht wird dieses Prachtstück als das bedeutendeste Altarbild des Erzbistums nach der Kathedrale von Sevilla angesehen.
Anschrift:
Platz de Santiago.
Tlf. 95 483 05 88
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Öffnungszeiten:
Montags bis samstags von 10.30 Uhr bis 12.45 Uhr
und von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr,
Sonntags von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr.
Eintritt frei.
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Kirche Santa María
Das heutige Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert wurde an der Stelle der ehemaligen Mudejarkirche aus dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet.
Der mit einem grossen Portal ausgestattete Glockenturm erinnert an die Giralda von Sevilla und ist mit seiner anmutigen Form mit wohldekorierten Ziegelsteinen bestückt.
Im Glockenturm ist die Kachelkunst des 18. Jahrhunderts zu sehen.
Neben dem Kirchenschiff befindet sich der Säulengang.
Besonders erwähnenswert ist seine archäologische Sammlung mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Kulturen. Ein ganz ausserordentliches Stück ist die Marmorskulptur eines Kopfes des „Germanico“ aus römischer Zeit.
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Öffnungszeiten:
Von Mai bis September:
Montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
und von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr,
Sonntags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr.
Von Oktober bis April:
Montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
und von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr,
Sonntags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr.
Eintritt frei.
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Kirche San Juan
Zum ersten Mal wurde die Kirche im 16. Jahrhundert erwähnt.
Umfangreich und beachtlich waren die Erweiterungen, die im folgenden Jahrhundert durchgeführt wurden., aber erst im 18. Jahrhundert erlangte die Kirche durch den Bau des Turmes, der als der schönste von Écija gilt, ihre wahre Bedeutung.
In der Taufkapelle, in der Luis Vélez de Guevara in 1579 getauft wurde, finden wir besonders viele Zeugnisse aus alter Zeit.
In der Begräbniskapelle befindet sich ein großes Altarbild mit salomonischen Säulen, die Reliefs mit Darstellungen des vergessenen Christus aus dem 15. Jahrhundert zeigen.
Durch die Türen gelangt man zum Sakramentsschrein, der im Muschelstil und mit einer anmutigen doppelten Kuppel verziert ist.
Die Kirche wurde vor kurzen vollständig restauriert und der Innenhof wurde für kulturelle Anlässe wiedereröffnet.
Anschrift:
Platz de San Juan, s/n
Tlf. 666 37 39 25 |
Öffnungszeiten:
Wird zur Zeit restauriert.
Eintritt frei.
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Kirche Santa Cruz
Der Platz, auf dem die Kirche steht, hat schon früher anderen Gotteshäusern gedient; aus westgotischen Zeit sind uns zwei Kapitelle im nördlichen Innenhof sowie ein interessanter Sarkophag im Hochaltar aus dem 5. Jahrhundert mit in Stein gearbeiteten biblischen Szenen erhalten.
Im muslimischen Zeitalter stand an gleicher Stelle vom 8. bis zum 13. Jahrhundert eine der Moscheen von Écija; der heutige Turm wurde über dem Minarett der früheren Moschee erbaut.
Nach der christlichen Eroberung in 1240 wurde mit dem Bau einer neuen Mudejarkirche begonnen, von der im nördlichen Innenhof ein mit Stuckarbeiten dekorierter Bogen erhalten geblieben sind.
Nach dem Erdbeben von 1755 wurde der Bau einer neuen Kirche im neoklassizistischen Stil genehmigt, die dann zwischen 1778 und 1836 entstand und aus wirtschaftlichen Gründen nicht vollendet wurde.
Im Evangeliumsschiff befindet sich die Kapelle mit der Jungfrau del Valle, der Schutzheiligen der Stadt, die am 8. September zur Prozession geführt wird.
Von der Kapelle aus gelangt man zum Museum der Kirchenkunst, in der sich eine Sammlung von Goldschmiedearbeiten aus dem 18. Jahrhundert sowie Mobiliar, Gemälde, Skulpturen und bestickte Messgewänder befinden.
Besonders erwähnenswert ist ein Pult der Namban-Kunst, oder „Shokendai“, aus der Momoyama-Zeit des Jahres 1573 aus Japan sowie ein grosses Prozessionsgestell aus 1586 von Francisco de Alfaro Hernández, Sevilla, aus vergoldetem Silber.
Anschrift:
Platz Virgen del Valle.
Tlf. 95 483 06 13
www.museosantacruz.com |
Öffnungszeiten:
Von Mai bis September:
Montags bis samstags von 09.00 Uhr bis 13.00
und von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr,
Sonntags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Von Oktober bis April:
Montags bis samstags von 09.00 Uhr bis 13.00
und von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr,
Sonntags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr.
Eintritt frei.
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