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DENKMAELER - PALAESTE


PALAST PEÑAFLOR

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE
PALACIO DE PEÑAFLOR

Adresse:
C/ Emilio Castelar, 26
Tlf. 95 483 02 73


Wegen Renovationsarbeiten
geschlossen.



 

Der Palast wurde von 1700 bis 1775 erbaut. Seit 1962 ist er als "historisch künstlerisches Monument" deklalriert und als Gut kultureller Bedeutung geschützt..

Der Palast war Residenz der Familie Peñaflor bis zum Jahre l958, als die Marquesa-Witwe starb, ohne Kinder zu hinterlassen. Seit dieser Zeit wird die Anlage durch die Stiftung "Exelentísimos Señores Marqueses de Peñaflor y de Cortes de Graena"  verwaltet..

Das Gebäude befindet sich an der Strasse "de los Caballeros"  und besticht durch die Bogenform und die Tiefe, welche die Fassade vemittelt. Die horizontale Tendenz wird durch die Vertikalität des Portales gebrochen  und vermittelt den Eindruck von Erhabenheit: Eine Giebelwand mit unregelmässigen Seitenlinien, in welcher sich das Wappen der Gründer befindet, wird durch  von abgeflachten Säulen auf Sockeln gehalten. Im zweiten Körper öffnet sich ein Balkon, auf dem sich die Marqueses dem Publikum zeigten..

Der Balkon, flankiert von Zierpfeilern  auf Löwenköpfen markiert den barocken Charakter. Der quadratisache  geformte Aussichtsturm trägt dazu bei, die waagrechte Horizontlinie zu brechen. Der Palast ist um einen zentralen Patio konstruiert, umgeben mit allen Wohnräumen, die auf das Erd- und das Obergeschoss verteilt sind Vor dem Patio und dem Pferdestallt befindet sich ein Flurportal. Der Patio, aus der Zeit von Mitte des 18. Jahrhunderts stammend besteht aus zwei Körpern..

Von grossem künstlerischem Wert ist die Dekorationsarbeit der Treppe zum Obergeschoss. Drei Rundbögen auf Doppelsäulen, die auf Sockeln stehen, führen zur Kuppel des Treppenhauses. Die Kuppel aus acht Teilen bestehend, die sich in der Mitte in einer Rosette vereinen, ist mit Stuckatur geschmückt. Wir sehen Cherubinen, Muscheln, Stachelblätter und zwei Wanpfeiler in umgekehrt pyramidaler Form (typisch spanisch-hispanoamerikanische Form aus der Barockzeit, "Estípides" genannt) Es ist eine dekorative Arbeit, die von Cristóbal Portillo Ende des 18. Jahrhunderts ausgeführt wurde..

Die malerische Gestaltung der Fassade ist eine Arbeit des Antonio Fernández aus Madrid, Mitte des 18. Jahrhunderts ausgeführt Es erscheinen dekorative architektonische Elemente, Blumemotive und allegorische Figuren.  



PALAST BENAMEJÍ

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE
PALACIO DE BENAMEJÍ

Adresse:
Plaza de la Constitución.
Tlf. 95 483 04 31 / 95 590 29 19
http://museo.ecija.org
museo@ecija.org



Öffnungszeiten:
Von Oktoberr bis Mai:
Von Dienstag bis Frietag: Von 09.30 bis 13.30 und von 16.30 bis 18.30 Uhr.
Samstag und Sonntag: Von 09.00 bis 14.00 Uhr
Domingos y festivos: 10:00 a 15:00
(Lunes, cerrado)
Von Juni bis September:
Von Dienstag bis Frietag: Von 09.00 bis 14.00 Uhr.

Eintritt: Gratis
(Das Besteigen eines Aussichtspunktes kostet einen Euro pro Person. Der Erloes kommt einer Vereinigung fuer Behinderte zugute.)

Hinweis:  Das Museum stellt den Besuchern kostenlos einen Führer zur Verfügung.


Der Palast wurde zur nationalen Sehenswürdigkeit erklärt und als allgemein wertvolles Kulturgut eingestuft
Das Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet und genau wie beim Palast Peñaflor, handelt es sich dabei um ein ziviles Bauwerk des spanischen Barocks und ist eines der Schmuckstücke aus der Prunkperiode von Écija.

Ursprünglich gehörte der Palast den Markgrafen Benamejí und später dem Herzoggeschlecht Valverde. Zu einem späteren Zeitpunkt beherbergte das Gebäude eine Militärgarde und seit 1997 ist es Sitz des Geschichtsmuseum der Stadt (Museo Histórico Municipal).

Die grossflächige Ziegelfassade mit Steinsockel hat im ersten Stock eine Reihe von Balkonen. Zwei mächtige Türme an beiden Seitenenden strecken den gediegenen Bau, dessen Nüchtern- und Schlichtheit durch das imposante Tor gemildert wird.

Nach einem grossen, bogenförmigen Toreingang, der zum Pferdetrittstein führt, befindet sich die Haupttreppe, die aus drei Bögen mit dorischen Säulen und einer Kuppel besteht. Auf der rechten Seite befinden sich die Reitställe mit einer Ausstellung von archäologischen Fundstücken, die an der Plaza de España ausgegraben wurden (El Salón).

Unter dieser Treppe befindet sich der Durchgang zum zweistöckigen Hauptinnenhof mit seinen auf imposanten Säulen gestützten Halbbögen und seinem in der Mitte angelegten Steinbrunnen. Rund um den Innenhof sind die einzelnen Säle des bereits erwähnten Geschichtsmuseums angelegt. Die antiken Ausstellungsobjekte dienen hauptsächlich als Anschauungsmateral der damaligen Lebensweise.

Die Museumsstücke stammen aus im städtischen Wohngebiet durchgeführten Ausgrabungen, die entweder zum archäologischen Inventar der Stadt gehören oder Leihgaben von Bürgern aus Écija oder anderweitigen Einrichtungen sind. Besonders erwähnenswert dabei sind grossflächige, gut erhaltene Mosaiken als auch eine römische Statue die eine verletzte Amazone darstellt. Letztere ist wegen ihrer noch erhaltenen Farbreste ein in der Welt einzigartiges Kunstwerk.

Erwähnenswert ist noch, dass der Regisseur und Oskar-Preisträger Vicente Aranda einige Szenen der Verfilmung des berühmten Stückes Carmen in diesem Palast im Jahre 2002 gedreht hat.

Wie eine Legende erzählt, war es Vorrecht der absolutistischen Monarchen der spanischen Dynastie im 18. Jahrhundert, den Bau von Türmen oder Türmchen in Schlössern oder Stadtpalästen zu genehmigen, welche damals als Symbol von Macht und Herrschergewalt galten.

Kaiser Karl III. hielt sich während seines Aufenthaltes in Écija im Palast des Herzogs von Valdverde auf. Der Monarch dankte die Gastfreundschaft mit der Gewährung eines Turmbaues für den Palast. Nach einiger Zeit kam der Monarch erneut nach Écija und fand zwei Türme vor. Auf seine erstaunte Frage antwortete der Adelige, dass ihm ein Turm von Seiner Majestät gewährt worden sei und der zweite ihm seines Ranges wegen zustehen würde.

 

PALAST VALHERMOSO

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE
PALACIO DE VALHERMOSO

Adresse:
C/ Emilio Castelar, 37



Öffnungszeiten:
Besuche nicht möglich. Privatbesitz.


Dieses Palais weist ein bedeutendes platereskes Portal auf, das in Verbindung zur Renaissance von Cordoba des 16. Jahrhundert gebracht wird. Dieses Portal  befindet sich  in einer Ecke des Palastes. Darüber sehen wir eine Aussichtsterrasse mit römischen Granitstützen.

Wir befinden uns urbanistisch gesehen am privilegiertesten Punkt des historischen Stadtkernes. In unserm Auge die Paläste Valdehermoso und Peñaflor und am Ende der Strassenkrkeuzung die schönsten Türme des Écija Barock: jene von San Gil und San Juan, unübertroffen in ihrer architektonischen Bedeutung im Rahmen der spanischen Türme des 18. Jahrhunderts.



PALAST PALMA

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE
PALACIO DE PALMA

Adresse:
C/ Espíritu Santo, 10
Tlf. 95 590 18 22



Öffnungszeiten:
 Von Montag bis Sonnstag von 10.00 bis 14.00 Uhr.
Gruppen erhalten Besuchserlaubnis am Nachmittag.

 Eintritt: 3 Euros pro Person.


 

Dieses Palais ist über einem Kloster des Dominikaner Ordens errichtet. 

Der Eingang führt zu einem Vorplatz, von wo aus man zur Linken den Pferdestall und zur Rechten den zentralen Patio wahrnimmt. Letzterer besteht aus zwei Ebenen, mit Halbrundbögen  und Marmorsäulen. 
Von diessem Patio aus gelangt man in den Orangen Patio mit seinem Stein-Brunnen und dem antiken Brunnenschacht des ehemaligen Klosters. Die Legende besagt, dass dieser Schacht einen Gang aufweise, der bis zum Fluss Genil reiche. Im oberen Stockwerk können die Gemächer mit den antiken Möbeln besichtigt werden.

Die Schreibstube, der Musiksaal, diverse Galerieen  mit Antiquitäten, Esszimmer mit Böden aus dem 16. Jahrhundert und ein Salon mit einer Stuckdecke von Bandornamenten.




PALAST SANTAELLA

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE
PALACIO DE SANTAELLA

Adresse:
C/ Ignacio de Soto.
Tlf. 95 590 19 58



Öffnungszeiten::
Von 10.00 bis 20.00 Uhr.
Privatbesitz. Besucht werden konnen: der Eingang, die Treppen, die Kuppel

 

Das Portal ist aus Stein gearbeitet, mit Wandpfeilern besonderer Art. Über der Aufgangstreppe erhebt sich eine Kuppel, mit vielfarbiger Stukkatur und wird durch Blumen-und Landschaftsornamente ergänzt. Die Arbeit weist grosse Ähnlichkeit mit der Fassade des Palacio de Peñaflor auf, und es wird vermutet, dass sie aus gleicher Hand stammt.  Die Holzarbieten dieses Palastes mit Schnitzwerk an den Tueren sind sehr interessant.



PALAST  ALMENARA ALTA

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE
PALACIO ALMENARA ALTA

Adresse:
C/ Mármoles


Öffnungszeiten: Kein Besuch möglich. Privatbesitz.


 

Konstruiert in der typischen Strasse Mármoles. Die Fassade aus Sichtbacksteinen  weist eine originelle Haupttüre auf, die in Stein gemeisselt , mit barocken Elementen einfacher Art verziert ist und durch eine Heiligennische mit dem Bildnis der heiligen Jungfrau de la Soledad (Einsamkeit) abgeschlossen wird. Im oberen Teil der Fassade sehen wir eine offene Galerie mit Rundbögen.



PALACIO DE JUSTICIA (GERICHTSGEBAEUDE)

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE
PALACIO DE JUSTICIA

Adresse:
C/ La Marquesa, 15
Tlf. 95 483 03 61

Öffnungszeiten::
Von Montag bis Freitag: Von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Eintritt: Gratis

 

Der Palast wird im Volksmund Palacio de las Tomasas genannt, nach den früheren Eigentümerinnen dieses Gebäudes.

Wir sehen eine üppige, geschichtsbezogene Verzierung, angelehnt an die Ornamentierung der Alhambra, Bauwerk, das die Eigentümerinnen ausserodrentlich beeindruckte. Es handelt sich um eines der von den in-und ausländischen Besuchern am meisten beachteten Werke. Im Flurportal finden wir dien Sockel mit Fliesen aus Triana.

Hervorzuheben sind die mit Stuckarbeit verzierte Decke, der Hauptpatio und die Aufgangstreppe.



MIRADOR DE PEÑAFLOR – 118.- MIRADOR DE BENAMEJÍ  (AUSSICHTSTERRASSEN PEÑAFLOR UND BENAMEJÍ)

BESCHREIBUNG UND DATEN VON INTERESSE

MIRADOR DE PEÑAFLOR   MIRADOR DE BENAMEJÍ


Adresse:
Plaza de España.


Öffnungszeiten:
Kein Besuch möglich Privatbesitz.


Die Funktion, welche die Plätze bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts ausübten, waren der Markt, Feste und Feierlichkeiten (Stierkampf, Spiele mit Rohrstangen  und Lanzen) und Feiern religioeser Art sowie Prozessionen.

Die Art der Bauten, die sich rund herum erheben, haben eine Bewandtnis mit diesen Umständen.. Es sind Gebäude, die hauptsächlich zum Zwekce gebaut worden sind, den Menschen das Zuschauen zu ermöglichen, von beträchtlicher Höhe, über Kolonnaden, mit vielen Öffnungen , grossen Fenstern und Arkaden. Gleichzeitig bildeten sie eine Einnahmequelle, zumal die Eigentümer die Aussichten vermieteten, wenn öffentliche Anlaesse durchgeführt wurden. Für sich selbst behielten sie die besten Plaetze. Die weniger Privilegierten konnten die Festlichkeiten von improvisierten Plätzen unter den Kolonnaden aus verfolgen. Die Familien Benamejí und Peñaflor bauten ihre eigenen Aussichtstürme und demonstrierten damit am Prestige reichsten Ort der Stadt ihre gesellschaftliche Bedeutung.

Es sind Gebäude barocker Prägung aus dem 18. Jahrhundert, gleich in der Struktur und mit den jeweiligen Wappenschildern versehen. Teilweise sind Dekorationselemente erhalten geblieben.


 

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